Arthrose im Griff - Wie ein Rollator deine Mobilität zurückbringt

Die Schmerzen sind da, die Schritte werden kürzer – und plötzlich fühlt sich der Alltag schwerer an. Arthrose nimmt dir nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch ein Stück Freiheit. Doch du musst dich nicht damit abfinden. Ein Rollator kann dir genau das zurückgeben: Sicherheit, Selbstständigkeit und neuen Mut, dich wieder frei zu bewegen.

Warum Arthrose deine Mobilität einschränkt

Du merkst es morgens beim Aufstehen oder beim Spaziergang: Deine Gelenke schmerzen, vor allem in Knie oder Hüfte. Arthrose entsteht durch den Abbau von Knorpel und führt zu Reibung im Gelenk – das tut weh und verunsichert bei jedem Schritt. Viele Betroffene ziehen sich deshalb zurück, doch das verschlechtert oft nur den Verlauf. Gerade deshalb ist es wichtig, in Bewegung zu bleiben – und genau hier kommt ein Rollator ins Spiel.

Die Vorteile eines Rollators bei Gelenkproblemen

Ein Rollator schenkt dir die Sicherheit, die du brauchst, um trotz Arthrose in Bewegung zu bleiben. Er entlastet deine Gelenke, gibt dir Halt und beugt Stürzen vor. Du kannst dich auf ihn stützen, wenn der Schmerz zu groß wird, und dich bei Bedarf hinsetzen. Besonders auf unebenen Wegen oder bei längeren Strecken wirst du den Unterschied sofort merken: Mit einem Rollator gewinnst du ein Stück Lebensqualität zurück. Du wirst unabhängiger, aktiver und sicherer unterwegs sein.

So findest du den passenden Rollator

Wichtig ist, dass der Rollator zu deiner Körpergröße und deinem Alltag passt. Achte auf eine gute Schockabsorption durch weiche Bereifung, ergonomische und weiche Griffe sowie darauf, dass du aufrecht im Rollator gehen kannst – hierfür ist die richtige Höheneinstellung der Griffe entscheidend. Modelle mit stabiler Sitzfläche, guter Federung und geringem Gewicht sind besonders ideal für Arthrose-Patient:innen, da sie die Gelenke schonen und das Gehen erleichtern.

Beachte: Eine stabile Sitzfläche bedeutet nicht zwangsläufig eine feste Fläche – bei faltbaren Modellen sorgen gespannte Sitzflächen für vergleichbaren Komfort. Wichtig ist vor allem die richtige Sitzhöhe, um sich sicher setzen und leicht wieder aufstehen zu können.

Lass dich beraten und teste verschiedene Modelle, bevor du dich entscheidest. Große Reifen helfen dir zudem, Unebenheiten und holprige Wege besser zu meistern. Für den Innenbereich gibt es spezielle Modelle wie den „Inna“, die besonders schmal, wendig und praktisch für den Transport kleiner Gegenstände sind. Auch eine Einhandbremse kann hilfreich sein, um mit einer freien Hand Türen zu öffnen oder etwas zu tragen. Ein passender Rollator kann deinen Alltag enorm erleichtern.

Alltagstipps für mehr Sicherheit und Komfort

Trage bequeme, rutschfeste Schuhe und achte auf Hindernisse auf deinen Wegen – sowohl draußen als auch drinnen. Halte dort, wo es dir möglich ist, Wege frei von Stolperfallen und passe dich den Wetterbedingungen an: Bei Glätte, Hitze oder Sturm ist besondere Vorsicht geboten. Handschuhe schützen vor kalten Händen, ein Schirm (ggf. als Zubehör) kann bei Regen helfen, und ausreichend Flüssigkeit unterwegs ist ebenfalls wichtig. Nach dem Gebrauch im Regen solltest du den Rollator mit einem Tuch abtrocknen.

Übe auch zuhause mit dem Rollator – z. B. das sichere Aufstehen vom Stuhl. Achte vor jedem Gebrauch darauf, ob die Bremsen funktionieren. Nimm den Rollator bewusst in deinen Tagesablauf auf: Er ist kein Zeichen von Schwäche, sondern dein Werkzeug für mehr Bewegungsfreiheit und Selbstständigkeit.

Regelmäßige Kontrollen im Sanitätshaus helfen, den Rollator in gutem Zustand zu halten – z. B. durch das Einstellen der Bremsen, den Austausch abgenutzter Reifen oder das Nachrüsten von Zubehör. Bei Unsicherheiten kann ein Fahrtraining zusätzliche Sicherheit geben.